Institut für Nuklearmedizin

Therapie in guter Atmosphäre

Das Institut für Nuklearmedizin am WKK

Unser Nuklearmedizinisches Institut zeichnet sich durch eine einzigartige Verbindung aus hochwertiger Medizin und einer besonders angenehmen Behandlungsatmosphäre aus. 

Da unsere Patientinnen und Patienten für den Zeitraum der Behandlung das Institut nicht verlassen dürfen, haben wir nach Süden hin einen großzügig gestalteten Außenbereich geschaffen. Hier stehen Strandkörbe bereit, in denen man Sonne tanken, frische Luft genießen und einfach nur die Seele baumeln lassen kann. 

Aber auch innerhalb des Instituts sorgen wir mit hellen Räumen und hochwertigen Materialien für eine angenehme Behandlungsathmosphäre. 

Der Schwerpunkt unseres stationären Leistungsspektrums ist die Radiojodtherapie von Schildddrüsenerkrankungen. Darüber hinaus halten wir ein breites Angebot an modernen Diagnose und Therapieverfahren bei Tumorerkrankungen, orthopädischen Problemen oder Durchblutungsstörungen des Herzens bereit. Bei den Untersuchungen arbeiten wir eng mit anderen Kliniken und Zentren innerhalb der Westküstenkliniken zusammen.  

Zur Betreuung der Patienten steht ein gut eingespieltes Team von Fachärzten und Medizinisch-Technischen Assistentinnen zur Verfügung. Darüber hinaus ist unser Institut mit hochmodernen Geräten ausgestattet, die eine optimale Behandlung ermöglichen. 

Unsere Behandlungsgebiete

  • Untersuchung von Schilddrüsenerkrankungen 
  • Therapie von Schilddrüsenüberfunktion
  • Therapie von Schilddrüsentumoren 
  • Diagnostik bei Knochenkrebs
  • Diagnostik bei orthopädischen Erkrankungen
  • Herzuntersuchungen beispielsweise im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen des Herzens

Unsere Schwerpunkte

Im diagnostischen Bereich liegt der große Vorteil der Nuklearmedizin in der Möglichkeit, Stoffwechselvorgänge – im Unterschied zu Röntgen und anderen bildgebenden Verfahren – quantitativ zu erfassen, also zum Beispiel die Ausscheidungsfunktion der Leber oder der Niere zu messen. Im Vordergrund stehen dabei

  • Untersuchung von Schilddrüsenkrankheiten
  • Knochendiagnostik, zum Beispiel bei Knochenkrebs oder orthopädischen Fragen
  • Herzuntersuchungen, etwa im Zusammenhang mit der Durchblutung des Herzens

Jedoch können auch andere Organe untersucht werden. Die Methoden sind dabei weder blutig noch gefährlich: Der Patient erhält ein zum jeweiligen Organ passendes Medikament verabreicht, das radioaktiv markiert wurde. Da dieses nur in kleinsten Mengen eingesetzt wird, treten weder Nebenwirkungen noch allergische Reaktionen auf. 

Die Substanz sucht sich selbstständig ihren Weg durch den Körper und lagert sich entsprechend im Organ ab. Mit einer Gamma-Kamera lassen sich die Vorgänge im Körper nachvollziehen und messen. 

Die Ergebnisse geben wertvolle Hinweise für die weitere Therapie.

Die Radiojodtherapie ist seit mehr als vier Jahrzehnten eine wirkungsvolle und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode, mit der überaktive Schilddrüsenanteile behandelt werden. Dabei wird eine radioaktive Form des normalen Jods genutzt. Unsere Patienten bekommen dies in Form einer kleinen Kapsel gereicht. Es wird dann über die Blutbahn von den kranken Teilen der Schilddrüse aufgenommen. In den meisten Fällen kann mit einer  Therapie die Überfunktion der Schilddrüse geheilt werden. Eine erneute Therapie ist ohne Probleme möglich. 

Für Diagnostik und Therapie ist das Institut für Nuklearmedizin mit folgenden Geräten und Arbeitsbereichen ausgestattet:

  • SPECT-fähige Doppelkopfkamera
  • SPECT-fähige Einkopfkamera
  • Schilddrüsenkamera
  • zwei moderne Sonografiegeräte: Heißlabor und In-vitro Labor
  • Sondenmessplatz

Außenbereich und Behandlungszimmer

Unser Team

Schirrmeister
Chefarzt
Prof. Dr. med. Holger Schirrmeister

Facharzt für Nuklearmedizin

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