31.10.2011

Jahrzehnte in der DRK-Schwesternschaft

Heide/Brunsbüttel - Langjährige Arbeitsjubiläen standen im Mittelpunkt einer Feierstunde des Westküstenklinikums in Heide. Pflegedirektorin Sabine Holtorf ehrte fünf Krankenschwestern - heute offiziell Gesundheits- und Krankenpflegerinnen genannt - für langjährige Mitgliedschaften in der DRK-Schwesternschaft Hamburg. Sowohl die Pflegedirektorin, als auch der Geschäftsführer der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbh, Harald Stender, würdigten in diesem Rahmen die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Schwesternschaft.

"Schon seit 1945 stellen wir das Personal für eine menschliche, professionellen und zukunftsorientierten Pflege im Westküstenklinikum. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen des Roten Kreuzes und an den speziellen Erfordernissen der beiden Krankenhäuser," sagte Sabine Holtorf. Die DRK-Schwesternschaft Hamburg besteht seit mehr als 130 Jahren und versteht sich als eine Gemeinschaft von professionellen Pflegekräften. Der traditionsreiche und dennoch moderne Verein kann insgesamt 1200 Mitglieder vorweisen; davon arbeiten 657 im Westküstenklinikum mit seinen Standorten Brunsbüttel und Heide.

Auf eine 40-jährige Mitgliedschaft kann Angelika Hauschild zurückblicken, die bereits 1970 als Schwesternvorschülerin ihre Laufbahn im WKK begann. Nach der Ausbildung und dem Staatsexamen war sie zunächst in der Medizinischen Klinik tätig, ab 1975 auf der Inneren Intensivstation und ab 1978 in der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Befristet wurde sie auch in Führungspositionen eingesetzt, zum Beispiel als kommissarische Stationsleitung. Zu den Besonderheiten in der Laufbahn von Angelika Schuschild zählen vor allem ihr Einsatz in Thailand 1980 und ein weitere Auslandseinsatz auf dem Flüchtlingsschiff "Flora" im Jahr 1982.

Auch Silke Rehder startete 1970 als Vorschülerin im Westküstenklinikum. Bereits kurz nach dem Examen wurde sie als "Seitenschwester" und dann als Stationsleiterin der Chrirugie 3 eingesetzt. Nach einer weiteren Zeit als Stationsleitung auf der Chirurgie 3 wurde sie 1987 Stationsleiterin der Neurochirurgie, zunächst in der Neurochirurgie 1, dann zusätzlich auf der Neurochirurgie 2. Neben Ihrer Arbeit auf Station engagiert sich Silke Rehder im Ethikkomitee du hat zahlreiche Projekte im WKK begleitet, eines davbon das Konzept für den Andachtsraum und den Raum der Stille.

Seit 25 Jahren ist Claudia Höhrmann in der DRK-Schwesternschaft. Nach der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester arbeitete sie eine Zeitlang als Erzieherin in einem Tauben- und Blindenheim, bevor sie 1990 eine Stelle auf der damaligen Entbindungsstation des Westküstenklinikums Brunsbüttel antrat. Einige Zeit versah sie einen Dienst als Dauernachtwache. Mittlerweile hat Claudia Höhrmann die Umstrukturierung der Entbindungsstation zur Gynäkologie und dann zur chirurgischen Kurzliegerstation begleitet. Dort ist sie heute tätig.

Lydia Plautz begann ihre Lauifbahn als Hauswirtschaftspraktikantin, wechselte jedoch 1986 in die Krankenpflegeschule. Nach dem Examen erhielt sie eine Festanstellung auf der damaligen Inneren 4, wechselte aber schon bald auf die Innere 1, einer Station, auf der sie noch heute tätig ist. Nach einer Zeit als stellvertretende Stationsleitung wurde sie 1998 zur Stationsletung bestimmt. Zudem ist Lydia Plautz inzwischen auch für die Komfortstation zuständig und hat sich bei der Erarbeitung neuer Konzepte einen guten Ruf erworben.

Auch Marion Ronschke absolvierte ein Hauswirtschaftspraktikum, bevor sie zur Krankenschwetser ausgebildet wurde. Nach zehn Jahren auf der damaligen Inneren Intensivstation wechselte sie als stellvertretende Stationsleitung in die Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie, woe sie schließlich die Stationsleitung übernahm. 2010 wechselte sie erneut, diesmal auf die Interdisziplinäre Intensivstation und zur Intemediate-Care-Station. Nachdem Marion Ronschke verschieden Fort- und Weiterbildungen absolviert hatte, unter anderen die Weiterbildung zur pflegerischen Leitung einer Station, begann sie mit einem berufsbegleitenden Studium im Bereich "Casemanagement".

Nach der Jubilarfeier: Pfledirektorin Sabine Holtorf (li.) und WKK-Geschäftsführer Harald Stender mit den Jubilarinnen. (Foto: WKK / Büttner-Drews)

Nach der Jubilarfeier: Pfledirektorin Sabine Holtorf (li.) und WKK-Geschäftsführer Harald Stender mit den Jubilarinnen. (Foto: WKK / Büttner-Drews)

Nach der Jubilarfeier: Pfledirektorin Sabine Holtorf (li.) und WKK-Geschäftsführer Harald Stender mit den Jubilarinnen. (Foto: WKK / Büttner-Drews)